Arbeitsprinzipien

Der sozialtherapeutische Ansatz bezieht sich auf den Menschen in seiner Ganzheitlichkeit, d. h. der Einzelne wird in seiner aktuellen körperlichen, seelischen und psychischen Befindlichkeit, mit seiner Lebensgeschichte, in seinen familiären Bezügen und seinem psychosozialen Umfeld wahrgenommen.

Die Klienten werden als gleichberechtigte Partner, als eigenständige Persönlichkeiten gesehen und angenommen, unabhängig von Alter, Herkunft, Konfession oder Geschlecht.

Insbesondere richten sich die Angebote an Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, aufgrund von Demenz, geistiger und/oder körperlicher Behinderung wie auch psychischen Erkrankungen.

Ihnen wird Hilfe angeboten, in ihren individuellen Grenzen zu leben und den größtmöglichen Grad an Lebensqualität zu erhalten oder zu erreichen. Bedürfnisorientierte, für sie sinnvolle und bedeutsame Aktivitäten zur Alltagsbewältigung werden ihnen garantiert.

Ausgehend von der subjektiven Befindlichkeit wird an den Ressourcen des Einzelnen angeknüpft (z. B. kognitive Fähigkeiten, alltagspraktische Fertigkeiten, Mobilität) und assistiert im Hinblick auf ihre aktuelle und zukünftige Lebensgestaltung, um ein Verbleiben im gewohnten Umfeld und den dazugehörenden sozialen Kontakten zu ermöglichen.

Grundlage einer erfolgreichen Zusammenarbeit ist gegenseitiges Vertrauen und regelmäßige Gespräche zwischen Klienten, Angehörigen und allen anderen an der Pflege bzw. Betreuung beteiligten Personen.

Mitbestimmung, Wahlmöglichkeit und Freiwilligkeit sind allen Klienten garantiert.